Startseite

Aktuelles

Aufgrund der Corona-Pandemie dürfen wir auf Anordung der Landesregierung bis zum 6. Juni 2021 nur ausgewählte berufliche Fortbildungen durchführen. Näheres entnehmen Sie bitte unserem Seminarprogramm.

 

Anstehende Veranstaltungen

 

 23.3.-18.5.2021

Städte im Ostseeraum - widerstreitende Erinnerung und gemeinsame Gegenwart?

Online Vortragsreihe

Dienstag, 30. März 2021
Tartu – Dorpat – Jur’ev: eine Stadt – drei Namen
Prof. Dr. Olaf Mertelsmann, Tartu

Dienstag, 13. April 2021
Vom mittelalterlichen Reval zum estnischen Tallinn
Dr. Kirsten Schulze, Falkensee

Dienstag, 20. April 2021
Hrodna – Grodno – Grodne. Eine Stadt im Schnittpunkt von Belarus, Polen und Litauen
André Böhm, Luzk

Dienstag, 27. April 2021
Vilnius - Wilna - Wilno - Vilne: Schnittstelle der Nationen und Ethnien
Prof. Dr. Joachim Tauber, Lüneburg

Dienstag, 4. Mai 2021
Gdańsk – Gduńsk – Danzig als Erinnerungsort. Danziger literarische Dialoge und Auseinandersetzungen
Dr. habil. Miłosława Borzyszkowska-Szewczyk, Gdańsk

Dienstag, 11. Mai 2021
Kaliningrad – Königsberg: Bürger versus Staat in Sachen Denkmalpflege?
Svetlana Kolbaneva, Kaliningrad

Dienstag, 18. Mai 2021
Von Lyck nach Ełk. Die „Hauptstadt Masurens“ und ihre Geschichte(n)
Dr. Rafał Żytyniec, Ełk

 

 7.-9.5.2021
12-21

Sklaven, Schiffbau und Kirchen: Die Ostsee als Handels- und Kulturraum von der Hansezeit bis heute

Verschoben auf 3.-5. September 2021

Bereits die Wikinger bauten ein lukratives Handelsnetz über die Ostsee auf, durch das nicht nur mit Sklaven und orientalischen Luxusartikeln gehandelt, sondern auch neue Kulturtechniken verbreitet wurden. In der Hansezeit setzte sich diese Tradition fort – durch den regen Austausch an Waren, Menschen und Wissen wurde der gesamte Ostseeraum vernetzt. Kulturelle Werte wie auch der Protestantismus breiteten sich in den Ostseeländern aus. Wir analysieren, was bis heute prägend für das Mare Balticum ist.

Leitung: Dr. Kristina Küntzel-Witt

Programm

 

7.-9.5.2021
14-21

Die Elbe. Flusslauf, Lebenslauf, Zeitenlauf

Verschoben auf 25.-26. September 2021

Etwa 1100 Kilometer bahnt sich die Elbe ihren Weg durch verschiedene Landschaften, Lebenswelten und Kulturräume. Mit ihrem Wasser und nicht selten ihren Wassermassen gab sie der Natur eine Ge-stalt. Fluss und Ufer gewährten Stämmen und Volksgruppen einen Lebensraum, dienten ihrer Er-nährung und ihrer Wirtschaft. Der Lauf der Elbe bestimmte durch Jahrhunderte hindurch Grenzen, trennte Staaten, deren Kulturen und Religionen. Doch ebenso verband die Elbe. Furten und Brücken markierten wichtige Handelswege, Schiffe trugen Güter von Böhmen nach Norddeutschland. Wo sich Landwege und Wasserweg kreuzten, wuchsen Siedlungen, Macht- und Handelspolitik ließen einige von ihnen zu Metropolen werden.

Leitung: Klaus-Uwe Nommensen

 

7.-9.6.2021
21142

Selbstbefragungen. Siegfried Lenz und Günter Grass

Günter Grass und Siegfried Lenz gehören zu den bedeutendsten Autoren der deutschen Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur. Die Motive, die beide Autoren von Beginn ihres Schreibens beschäftigen und irritieren – sie haben stets mit den (eigenen) Erlebnissen um 1945 zu tun: Grass und Lenz erzählen von Terror und Auflehnung, Flucht und Verfolgung, Freundschaft und Verrat.

Leitung: Dr. Stephanie Schaefers

Programm

 

The Baltic Sea History Project

 Die Europäische Union unterstützt von 2017 bis 2019 aus dem Programm „ERASMUS+“ ein internationales Projekt der Academia Baltica zur Geschichte des Ostseeraums. Zehn Partner aus sieben Ländern des Ostseeraums sind an dem Geschichtsprojekt beteiligt. Ob die Gründung eines Europäischen Hansemuseums in Lübeck, die Auseinandersetzungen um die Versetzung des „Bronzesoldaten“ im estnischen Tallinn im Jahr 2007 oder die deutsch-polnischen Debatten um den Zweiten Weltkrieg – die Geschichte verbindet die Ostseeanrainer, und sie trennt sie zugleich. Hier setzt das Projekt der Academia Baltica und ihrer Partner an. Es will europäische Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten und die unterschiedlichen Perspektiven in einem innovativen Lernkonzept für die Erwachsenenbildung sichtbar machen. Auf dieser Grundlage können eingeengte nationale Sichtweisen, die vielfach noch den Geschichtsunterricht und die Wahrnehmung von Geschichte bestimmen, für europäische Beziehungen geöffnet werden. Von 2017 bis 2019 wird ein Lernkonzept für die Erwachsenenbildung entwickelt. Es umfasst einen Leitfaden „Geschichte multiperspektivisch schreiben“, ein Online-Tutorium, die Entwicklung von Lernmaterialien und eine Online-Plattform. Das Ostseegeschichtsprojekt ist eines der Vorzeigeprojekte der EU-Ostseestrategie, das die ostseeweite Zusammenarbeit in 13 Politikfeldern voranbringen will.

 


 

Sommerkurs für Studenten aus Mittel- und Osteuropa

Abgesagt

Zum 29. internationalen Sommerkurs der Academia Baltica laden wir in diesem Jahr wieder Studentinnen und Studenten aus Deutschland, Litauen, Lettland, Estland, Polen, Tschechien, Russland, Weißrussland, Ungarn, der Slowakei und der Ukraine ein. Unser Sommerkurs findet im Akademiezentrum Sankelmark bei Flensburg (www.eash.de) vom 5. bis 18. Juli 2020 statt. Wir freuen uns auf Studierende der Geschichte, Germanistik, Journalistik, internationalen Beziehungen oder vergleichbarer Fächern mit guten Deutschkenntnissen!

Alle Informationen zum Sommerkurs sowie ein Rückblick auf die vergangenen Kurse finden sich auch auf unserer Seite zum Sommerkurs

Aufgrund der Corona-Pandemie konnte der Sommerkurs bereits 2020 leider nicht stattfinden.

    


 

EU fördert Ostseegeschichtsprojekt der Academia Baltica und ihrer Partner

 

Mit rund 300.000 Euro aus dem Programm „ERASMUS+“ unterstützt die Europäische Union ein internationales Projekt der Academia Baltica im Akademiezentrum Sankelmark bei Flensburg zur Geschichte des Ostseeraums.

Von 2017 bis 2019 wird ein Lernkonzept für die Erwachsenenbildung entwickelt. Es umfasst einen Leitfaden „Geschichte multiperspektivisch schreiben“, ein Online-Tutorium, die Entwicklung von Lernmaterialien und eine Online-Plattform. Für die technische Umsetzung zeichnet die Fachhochschule Lübeck verantwortlich. Weitere Projektpartner sind die polnische NGO „Stiftung Borussia“, das Stadtarchiv Reval/Tallinn sowie die Universitäten Stettin/Szczecin, Aarhus, Kaunas, Riga (Stradiņs), Tartu und Växjö.

    Information des Ministeriums (PDF)

 


 

Sankelmark-Stipendien

 

Der Förderverein des Akademiezentrums Sankelmark ermöglicht Menschen aus Mittel- und Osteuropa die Teilnahme an Veranstaltungen im Akademiezentrum Sankelmark.

Das Sankelmark-Stipendium enthält den Teilnehmerbeitrag einschl. Unterkunft und Verpflegung für Veranstaltungen der Akademie Sankelmark, der Europäischen Akademie Schleswig-Holstein und der Academia Baltica im Akademiezentrum Sankelmark.

    Ausschreibung (PDF)

 


 

Colloquia Baltica

 

Neuerscheinungen unserer Reihe COLLOQUIA BALTICA finden Sie hier.